Investieren in Black Tea

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Romiman
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Re: Investieren in Black Tea

Beitrag von Romiman »

Wenn man eins aus den unzähligen E-Mobilitätspleiten lernen kann, dann, dass das nichts wird, wenn da ein paar People herumwurschteln.
Wenn man nicht Milliarden um sich schmeißen kann (wie Tesla), ist in 2 Wochen oder Jahren Schicht im Schacht.

Ich würde es auf keinen Fall empfehlen!

Leider.
Den Pioniergeist bewundere ich ja schon.
Aber bis auf Tesla und (einigermaßen) Micro hat es NIEMAND dauerhaft geschafft.
Derart "investiertes" Geld ist und bleibt futsch...
:cry:

STW
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Re: Investieren in Black Tea

Beitrag von STW »

Ich sehe das nicht so negativ - auch wenn die Nachrichten aus dem E-Mobilitätsmarkt nicht gerade rosig klingen. Wenn das Produkt technisch stimmt, preislich akzeptabel ist, und ein Servicemodell dahinter steht (wie auch immer, Händernetz, oder Self Service), dann sehe ich schon einen kleinen, aber stabilen Kundenmarkt.
Wenn man es nicht übertreibt, also nicht Verkaufszahlen die sich nicht erfüllen werden kalkuliert, technische Risiken und zu enge Abhängigkeiten von Lieferanten eingeht, und auch mal eine Durststrecke überwinden kann, dann kann es klappen.
RGNT V2 ab 01/23 > 10000km
NIU NGT ab 06/20 Km-Stand > 36000km, nach Unfall verkauft in 5/23
Niu NPro seit 09/19 Km-Stand > 8000km - Verkauft in 10/22
Ahamani Swap Bj 2007 - 2.4KW - Vario - Km-Stand > 27.000km - 40AH Thundersky ab 11/08 - CALB 70AH seit 10/11 -Verschrottung 09/19

Basti80
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Re: Investieren in Black Tea

Beitrag von Basti80 »

STW hat geschrieben:
Mi 17. Jan 2024, 21:56
Ich sehe das nicht so negativ - auch wenn die Nachrichten aus dem E-Mobilitätsmarkt nicht gerade rosig klingen. Wenn das Produkt technisch stimmt, preislich akzeptabel ist, und ein Servicemodell dahinter steht (wie auch immer, Händernetz, oder Self Service), dann sehe ich schon einen kleinen, aber stabilen Kundenmarkt.
Wenn man es nicht übertreibt, also nicht Verkaufszahlen die sich nicht erfüllen werden kalkuliert, technische Risiken und zu enge Abhängigkeiten von Lieferanten eingeht, und auch mal eine Durststrecke überwinden kann, dann kann es klappen.
Die Frage bleibt, ob man sich so sicher ist, dass man eigenes Geld in Back Tea stecken wollte. Insofern gebe ich Romiman recht, dass das dauerhafte Überleben von Back Tea leider keine ausgemachte Sache ist.

Viele Grüße
Basti

STW
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Re: Investieren in Black Tea

Beitrag von STW »

Das dauerhafte Überleben von BTM ist ganz bestimmt nicht sicher - da stehen jetzt Personen hinter, und so einfach austauschbar wären die nicht. Ein schwerer Unfall und das war es dann.

Die Knete, die man dort investieren könnte, muss über sein und nicht für eine Altersvorsorge gedacht sein. Und dann kann man eines der letzten deutschen Unternehmen stützten, die noch motorisisierte Mopeds herstellen.
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Basti80
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Re: Investieren in Black Tea

Beitrag von Basti80 »

Ich war eben noch mal auf der Website von BTM. Es ist schon cool, dass z.B. "einige Polizeistationen, Jäger, Gärtner und Förster die Bonfire als Alternative zum Auto" nutzen. Insofern muss man den Erfolg auf jeden Fall anerkennen, angesichts vieler Pleiten von Unternehmen, die mit ganz anderen Ressourcen gestartet sind. Die informativen YT-Videos über Pflege und Wartung tragen sicherlich auch ihren Teil dazu bei, dass sich der Serviceaufwand in Grenzen hält. Das muss es auch, denn dezidierte Service-Partner gibt es, soweit ich das überblicke, wohl nicht.

Insofern schließe ich mich meinem Vorredner @STW an, wenn er sagt, dass BTM eben auch ein deutsches Unternehmen ist, das hier Arbeitsplätze schafft und zur Wertschöpfung beiträgt.

Viele Grüße
Basti

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