Solarscooter Lightfoot

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Falcon
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Re: Solarscooter Lightfoot

Beitrag von Falcon »

PhilGHP hat geschrieben:
Do 14. Nov 2024, 10:14
Man übersieht gerne den menschlichen Faktor.
ja, die finanzielle gier der hersteller ;)
PhilGHP hat geschrieben:
Do 14. Nov 2024, 10:14
muss man ein PV gespeistes Minimalistenfahrzeug rechtfertigen. (5000.-$)
ja :!: was kosten die materialien? unter 1000.-$ ?
ich seh es so wie bei apple, kostet 1000.-€, herstellung und materialien 250.-$
PhilGHP hat geschrieben:
Do 14. Nov 2024, 10:14
Aber wenn beispielsweise eine vollflächige PV Anlage auf der Auto-Aussenhaut im sengenden 35°C Urlaubsstau die Klimaanlage versorgen kann, sind wir bereits einen grossen Schritt weiter.
gibt es bereits, kann man auch kaufen.....

vg

dominik
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Re: Solarscooter Lightfoot

Beitrag von dominik »

Muss man den Roller dann auf die Seite legen damit das Sonnenlicht direkt auf die Panele kommt, oder werden die wie zwei Flügel noch oben geklappt und die Kiste ist beim parken dann 2m breit?
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Falcon
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Re: Solarscooter Lightfoot

Beitrag von Falcon »

die flügel klappen nach unten :shock: (siehe bild)
laden, wenn es keine bifaziale sonnenkolektoren sind, kann man den roller nicht an einer reflektierenden weißen wand stellen...

was mich eh wundert....120W panels? heutige panels bringen gut und gerne 450W pro seite, wieso verbaut diese clown-firma nur 120W panels?


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DBuegel
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Re: Solarscooter Lightfoot

Beitrag von DBuegel »

Lieber Gott, lass den Wind niemals von der Seite kommen.

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Falcon
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Re: Solarscooter Lightfoot

Beitrag von Falcon »

:lol: :lol: :lol:
naja, auf der autobahn wirst du sicherlich nicht aus dem lkw schatten rauskommen :lol:

vg

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verbali
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Re: Solarscooter Lightfoot

Beitrag von verbali »

ich bin ja eigentlich schon ein Fan von "Form follows Funktion",.... aber irgendwann ist auch mal gut ^^

dominik
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Re: Solarscooter Lightfoot

Beitrag von dominik »

Falcon hat geschrieben:
Do 14. Nov 2024, 16:46
die flügel klappen nach unten :shock: (siehe bild)
laden, wenn es keine bifaziale sonnenkolektoren sind, kann man den roller nicht an einer reflektierenden weißen wand stellen...

was mich eh wundert....120W panels? heutige panels bringen gut und gerne 450W pro seite, wieso verbaut diese clown-firma nur 120W panels?


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Die 450W sind 1,70x1,14m da kannst du dann etwas schlecht drauf sitzen.

Das Konzept ist insgesamt etwas fragwürdig.
Warum nicht ein Rollbares Panel das man dann über die Sitzplätze zieht, da käme die Sonne dann wenigstens auch dran.
Falls es mit dem Solarladen nicht klappt, könnte man die Fläche ja als Werbefläche vermieten. Da kommt sicher mehr bei rum. ;)
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tiger46
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Re: Solarscooter Lightfoot

Beitrag von tiger46 »

Jetzt hat Heise auch berichtet.
(https://www.heise.de/news/Photovoltaik- ... 51947.html)

Höchstgeschwindigkeit: 32 km/h (damit darf er in den USA auf Radwegen bewegt werden), also in D & AT, dann 25 km/h.
Akku: 1,152 kWh, 9,5 kg. (Niu bringt beim dem Gewicht ca. 2 kWh unter)
5.000$

Homepage: https://www.rollingsunshine.com/

Ich würde es unter Schnapsidee oder 1.April-Scherz verbuchen.

P.S.:
Falcon hat geschrieben:
Do 14. Nov 2024, 16:46
wieso verbaut diese clown-firma nur 120W panels?
Ich glaub bei leistbaren biegsamen, ist man eher erst bei 200 Watt, vielleicht gibt es schon 250W?!

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guewer
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Re: Solarscooter Lightfoot

Beitrag von guewer »

Das Ding mit den Solarzellen ist totaler Schwachsinn!

Erstens stehen diese Solarzellen im Fall des Motorrollers annähernd im Winkel von 90° zum Erdboden. Somit wäre ein guter Solarertrag eigentlich nur zu den Morgen- und Abendstunden gegeben. Aber durch die niedrige Position der Zellen knapp über der Straße (siehe Punkt 2) wird zu diesen Zeiten bereits immer Verschattung herrschen.

Und zweitens (wichtiger!) wird dabei immer übersehen, dass Solarzellen, um einen guten Ertrag zu erzielen, einen durchgängig unbeschatteten Standort benötigen. Und gerade das kann die Montage auf einem Zweirad, das ganz knapp über dem Erdboden bewegt wird (oder auch steht), so gut wie nie bieten.
Denn entweder steht es beim Parken unter Bäumen, bekommt von anderen Fahrzeugen und Gebäuden Schatten, oder wird beim Fahren durch den Fahrer selbst verschattet. Und wenn nur 10 oder 15 % der gesamten Solarfläche beschattet werden, zieht das die restlichen Module leistungsmäßig mit in den Keller. Der Ertrag sinkt dann im Nu auf unter 20 % des Maximalertrags.

Falcon hat geschrieben:
Do 14. Nov 2024, 16:46
was mich eh wundert....120W panels? heutige panels bringen gut und gerne 450W pro seite, wieso verbaut diese clown-firma nur 120W panels?
Weil diese leicht und flexibel sind.
dominik hat geschrieben:
Do 14. Nov 2024, 19:25
Das Konzept ist insgesamt etwas fragwürdig.
Warum nicht ein Rollbares Panel das man dann über die Sitzplätze zieht, da käme die Sonne dann wenigstens auch dran.
Falls es mit dem Solarladen nicht klappt, könnte man die Fläche ja als Werbefläche vermieten. Da kommt sicher mehr bei rum. ;)
Genau so! Wenn solch ein "Solarlademobil" überhaupt einen Sinn haben soll, dann müsste so eine Art Solarrollo in der Größe von vielleicht 80 cm breit x 120 m lang nach dem Parken kurz über die Sitzbank gezogen werden können, und dann das Gefährt auf diese Art geladen werden. Alles andere (die seitliche Anbringung wie im Beispiel) ist ein vollkommener "Effizienz-Irrweg".

Kann man nur hoffen, dass diese Firma bald Pleite geht damit, um sich nicht weiter aufregen zu müssen über derlei Fehlkonstruktionen.
Inoa S5-Li + 2. Akku + 2 Ladegeräte mit je 7A => Original 4A-Lader verkauft. 11/2023 12A China-Ladegerät gekauft und umgebaut. Seit 11/2022 Tuning-Controller verbaut. Windschild (empfehlenswert) seit 03/2022. Gesamtpreis per 01/2022: 2.930 €.

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