Danke Frank fürs nachhaken! Ich übersetze das mal in Batterie-Entwickler-Speak:
Die ursprüngliche Batteriekühlung war über einen einzigen Kühlkreislauf realisiert, was aber bei den Probefahrten im heißen Dubai zu zu großen (unzulässigen) Temperaturunterschieden in den verschieden Bereichen der Batterie geführt hat.
Daher wurde die Kühlung (vermutlich über Kühlschlangen, wenn es ein Rundzellen-Speicher ist) in mehrere Bereiche aufgeteilt, welche individuell mit unterschiedlichen Volumenströmen Kühlmittel versorgt werden können, durch einen Ventilblock. So können die heißesten Bereiche mit mehr Kühlmittel versorgt werden, während die kühleren kein oder weniger Kühlmittel erhalten.
Erst heute morgen habe ich eine neue Patentanmeldung von Hyundai/Kia bewertet, welche vorn im Pack 8 separate Kühlmittelanschlüsse für ebensoviele Modulgruppen im Speicher aufwies, ebenfalls für die individuelle Kühlmittelversorgung, da deren E-GMP Batterien bei vielen Testfahrten (vor allem von Björn Nyland bei seinen 1000km Fahrten mit häufigen Schnellladungen) oft max.- und min.-Temperaturen in der Batterie von mehr als 10°C Abstand aufweisen! Das führt zu einer beschleunigten, vorzeitigen Alterung der heißeren Zellen, weshalb man so aus ist auf möglichst homogene Temperaturverteilung in der gesamten Batterie.
Das halt also Horwin dank gründlichen Testfahrten abgestellt. Mit dem Nachteil von mehr Ausfallmöglichkeiten durch das komplexere Kühlsystem.
Ende vom Batterie-Enrwickler Speak
Bin beeindruckt!