seashore hat geschrieben: ↑Fr 18. Aug 2017, 18:14
e-Roller_Freund hat geschrieben: ↑Fr 18. Aug 2017, 11:10
Was mich überrascht sind die Preise für das Haftpflichtkennzeichen eines Mopeds bei Euch in Österreich, da haben wir Verbraucher in DE ausnahmsweise mal die besseren Karten - gibts je nach Versicherungsgesellschaft schon ab 47,- EUR aufwärts. Teilkasko ist ähnlich wie bei Euch.
Ansonsten beneiden wir Euch in Sachen Umsetzung eMobility - da läuft vieles einfacher, schneller und unbürokratischer was die Gesetzgebung und Zulassung von innovativen eFahrzeugen anbelangt!
Das kann ich so nur bestätigen. Nicht nur in Österreoch geht es in Sachen E Mobilität Angebot, Zulassung und vor allem Verfügbarkeit deutlich besser voran. Stichwort Opel Ampera E Nordwegen. Auch da sieht es quasi aus wie bei der Soco. Im Ausland zu haben, in Deutschland quasi nur hier und da mal.
Was die Versicherung angeht, habe ich ja auch schon mal was dazu geschrieben. Der Hammer war meine eigene Versicherunt (DEVK). Aussage der Zentrale in Hamburg - Es tut uns leid, aber wir versichern gar keine E Fahrzeug. Prima Aussage für jemanden wie mich, der dort schon über 17 Jahre versichert ist. Vor allem, weil ich beim Model 3 mit Glück einer der ersteh sein dürfte. Nach etwas interner Abstimmung hat man mir dann angeboten die Soco doch zu versichern, allerdings doppelt so teuer, wie ein stinker Roller - weil ja Elektro und janz gefährlich. WTF, irgend etwas läuft hier mächtig falsch...
Nur noch mal ein Thema am Rand. Da die Soco wohl eher nicht in meinem VW Eos passt, ich diese aber bei Touren gerne dabei hätte, lasse ich mir jetzt eine Anhängerkupplung anbauen. Bei ATU gibt es die gerade mit einem E Bike Träger, der 67kg tragen darf und Einbau für 999€. Ohne Akku passt die Soco also drauf. Allerdings müsste ich da noch die 3 Schienen verbinden, da jede Schiene Max 30kg tragen darf. Hat jeman da Erfahrungen im Bereich Rollertransport? Zwar etwas Offtopic, aber man will ja vorbereitet sein, wenn dann endlich mal die ersten kommen
Der User Speedy Gonzales hat einen Träger für die AHK gebaut!
Sein Beitrag aus dem Tread
Das ist nur ein "proof of concept". Das bleibt nicht so.
Der Roller ist nicht nur am Griff befestigt. Der Originaltrräger hat als Halter Greifklemmen, also keine Schlaufe. Die packen richtig fest und sind an der hinteren Schwinge des Rollers befestigt. Die Schwinge ist vom Querschnitt auf der Innenseite U-förmig. Dadurch packt der Greifer perfekt. Ich habe einen kurzen und langen Greifer, kann also auf beiden Seiten den Roller fixieren. Wenn Du mal genau schaust vor dem Hinterrad, kannst Du den schwarzen Greifer und den Drehknebel sehen. Der obere Arm ist nicht original, sondern aus dem Zubehör eines anderen Fahrradträgerherstellers und hat die Schlaufe, mit der dieser sich perfekt am Griff fixieren läßt. Diese Stange hat aber keine Haltefunktion, sondern fixiert den Roller nur um die Längsachse, so dass er nicht seitlich hin und her kippt bzw. mit dem Lenker gegen den Aufbau schlägt. Der Roller ist gegen den Bügel gelehnt, so dass der lange Arm keine Querkräfte bzw. aufnimmt. Die Klemme des langen Arms am Trägerhalter kann praktisch auch kein Drehmoment ausgleichen. Klemmkraft zu klein, Hebelarm zu lang. Will der Roller sich drehen beim Bremsen; Beschleunigen, wird die lange Stange auf Zug belastet. Der Roller kann sich nicht bewegen. Bisher können die Stangen noch keine Querbeschleunigungskräfte also bei Kurvenfahrt aufnehmen. Auf holpriger Strecke hält die Konstruktion bereits brauchbar, im Autobahnkreuz würde der Roller aber von der Plattform rutschen, trotz fixierter Bremsen. Am Bremsgriff sind grüne Spannbänder erkennbar. Aber die Reibkräfte können den Roller nicht halten. Deshalb verwende ich zur Zeit noch Haltegurte, um die Querbeschleunigung aufzufangen.
Die finale Konsruktion wird aus Riffelblech mit aufklappbaren Bremsschuhen auf der Innenseite vor dem Vorder und Hinterrad. Auf der Rückseite desOrigianlbügels werde ich noch eine Stange (32 Rohr) befestigen. Die Greifer müssen dann nicht mehr über Reibung bei der Klemmung die Querbeschleunigungskräfte auffangen, sondern das Rohr wird auf biegung beansprucht. Und dann sieht das ganze so aus, wie Du es jetzt siehst.
Zur Plattform. So etwas kann man auch einfach selber bauen. Ein ausreichend langes U Profil, dass die Reifendicke berücksichtigt auf dem Fahrradträger auflegen und auf der Unterseite durch entsprechende Befestigung fixieren. Bei meiner Plattform ist das so gelöst, dass diese mit Hacken ausgeformt ist, die unter die Längsarme des Trägers greifen.
Aber Achtung. Die wirkenden Kräfte sind enorm. Man sollte schon ein wenig Ingenieurewissen bzw. Kenntnisse über Dynamik und Statik mitbringen, damit der nachfolgende Verkehr sich nicht über Elektroroller im Tiefflug wundert. Mir ist auf dem Motorrad mal ein fliegendes Fahrrad entgegen gekommen.
Speedy Gonzales